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Viktoria Henning
ein dinner auf dem stoppelfeld
spätsommer. auf einem stoppelfeld steht eine lange tafel, schlicht mit weißen laken bedeckt, die sich im wind bewegen. die sonne liegt warm über dem feld. auf dem tisch stehen pflanzliche speisen, saisonal, würzig, unverfälscht. der duft des strohs mischt sich mit dem aroma des essens. aus dem dorf dringen gedämpft glocken herüber, vom feldrand zirpen grillen. gespräche verweben sich mit der umgebung. auf diesem ereignis basiert eine multisensorische installation mit print, video und sound. sie erforscht, wie pflanzliche ernährung sinnlich-ästhetisch über analoge momente und guten geschmack erfahrbar wird.