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Anna Franziska Losemann
Zwischen Objekt und Material – Wertverschiebungen durch materielle Transformation
Eine keramische Objektserie, die ausgedientes Porzellangeschirr als Impuls neuer Gestaltung versteht. Ausgangspunkt der Arbeit ist die Beobachtung eines Wertzwischenraums – der Zustand, in dem Porzellangeschirr seinen ursprünglichen Wert verloren hat, gleichzeitig jedoch nicht wertlos genug ist, um entsorgt zu werden. Basierend darauf werden sowohl das Material als auch die Form des ausgedienten Porzellans transformiert. Aus zermahlenem Altporzellan entsteht eine neue Glasur, während archetypische Geschirrmerkmale in eine reduzierte Formensprache übersetzt werden. Beide Transformationen eröffnen neue Perspektiven auf Material und Objekt.